
Coole Performance in der „Grünen Hölle“
Die „24 Stunden Nürburgring“ wurden ihrem Ruf als größte Motorsport-Party Deutschlands wieder einmal gerecht. Und das nicht nur wegen des einzigartigen Gemischs aufs Lagerfeuerqualm, Grillduft und Benzin. Sondern, weil vier Tage lang erstklassiger Rennsport geboten wurde.
Und NISSAN war mittendrin. Mit zwei bärenstarken NISSAN 370Z, vorbereitet von RJN Motorsport um Teamchef Bob Neville und gesteuert von acht ausgebufften Profis. Das 410 PS starke Coupé mit der Startnummer 65 stellte das Quartett Kurt Thiim, Guy Smith, Alex Buncombe und Duncan Huisman gleich mal auf die Pole Position der Klasse SP10. Nochmals vier Plätze weiter vorn startete das für die Klasse SP8 gemeldete Schwesterauto mit der Nr. 79, das rund 440 PS auf die Hinterräder wuchtet.

„Der 370Z macht unheimlich viel Spaß auf der Nordschleife“, schwärmte Michael Krumm, der gemeinsam mit Sabine Schmitz, Holger Eckhardt und Tetsuya Tanaka den NISSAN 370Z der Auto Zeitung steuerte. Prognosen über den Rennausgang verkniff sich der Profi nach seinem ersten Stint jedoch. Zu tückisch war das Gemisch aus nasser und trockener Fahrbahn zu Beginn des Rennens. Der Regen hörte bald auf – und der Vormarsch der Nr. 79 begann. Bis auf den sensationellen 32. Gesamtrang feuerten Krumm und Co. ihren 370Z zwischenzeitlich.
Beide Autos entgingen den typischen 24h-Dramen nicht. Zwei leichte Unfälle wegen einer Ölspur und einer „Feindberührung“ warfen die schnellen Hecktriebler zurück. Die Mechaniker gaben beim Schrauben Vollgas, und „ihre“ Fahrer bedankten sich, indem sie sich Runde um Runde wieder nach vorn kämpften.
Verdienter Lohn: Am Ende schafften beide Autos das, worum es bei einem 24h Rennen vorrangig geht: Sie erreichten nach 24 Stunden und ca. 120 Runden über die härteste Rennstrecke der Welt das Ziel. Etwas ramponiert und leider nicht auf den Podestplätzen ihrer jeweiligen Klassen, aber Fahrer und Mannschaft haben eine super Performance gezeigt. NISSAN-Fans durften sich zudem über den Sieg des GT-R in der Klasse SP8T freuen, der einen tollen 36. Gesamtrang ereichte.

Richtig viel los war auch neben der legendären Rennstrecke: Im NISSAN Race Camp übernachteten unsere Fans in 200 Zweimannzelten direkt am Grand Prix-Kurs.
Die ganz Aufgeweckten schlugen sich beim virtuellen 24h Rennen im Ringboulevard die Nacht um die Ohren. Auf der Playstation traten im Gran Turismo-Duell ein Team von Sony und eines von NISSAN gegeneinander an. Für uns am Start: Jordan Tresson (GT Academy Gewinner 2010), Tobias Cerny (Playstation-Liga), Alexander Welke (GT Academy Finalist) und vier Mitarbeiter von NISSAN.
Für viel Wirbel sorgte der NISSAN Shop, wo es für die Rennfans unter anderem die exklusive Studie des Elektrosportwagens NISSAN Esflow zu sehen gab. Außerdem startete ein NISSAN LEAF am Freitag auf der Nordschleife im Rahmen der Elektroauto-Parade. Power diesmal ohne Benzinduft – aber mit ist auch schön!
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